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Haderner Markt für Ehrenamt 2020

Geschichtsverein Hadern

Gemeinsam erkunden wir die Vergangenheit unseres Stadtteils Hadern.

Geschichte muss nicht angestaubt sein, sondern lässt sich mit spannenden Projekten erschließen und präsentieren. Gemeinsam erkunden wir die Vergangenheit unseres Stadtteils, um ein Bild der früheren Verhältnisse und den Weg in unsere Zeit zu vermitteln. Dabei sind nicht nur die historisch bedeutsamen Ereignisse der Dorf- und Stadtgeschichte unser Thema, sondern auch die ganz persönlichen Erinnerungen der Bewohnerinnen und Bewohner.

Neben klassischen Publikationen und Ausstellungen erschließen wir uns die neuen Möglichkeiten der digitalen Welt mit Cloudarchiv, Volltextdatenbank und Videos.

Wenn Sie Spaß am Stöbern und Organisieren haben, wenn Sie neue Technik und Medien kennenlernen möchten, dann sind Sie bei uns richtig. Wir freuen uns auf Ihre Ideen!

Engagementangebote:

Engagier dich!

Wie kann ich mich beim Geschichtsverein Hadern e.V. engagieren?

  • Hilf uns im Bild- und Textarchiv
  • Führe und dokumentiere Zeitzeugen-Interviews
  • Organisiere  mit uns Veranstaltungen
  • Recherchiere, schreibe und gestalte Beiträge
  • Arbeite mit uns am Konzept und der Realisierung von Ausstellungen

Wieviel Zeit muss ich mitbringen?

Ab 2 Stunden im Monat. Es ist auch eine punktuelle Mitarbeit bei Initiativen und Projekten möglich.
Beides frei wählbar nach Vereinbarung – vor Ort im Vereinsbüro oder im Home-Office möglich.

Welche Vorraussetzungen muss ich als Ehrenamtliche*r beim Geschichtsverein Hadern e.V. mitbringen?


Lust im Team gemeinsam Ideen zu entwickeln und zu gestalten
Interesse an geschichtlichen Zusammenhängen, speziell in Hadern und München
Interesse, an Publikationen, Ausstellungen und digitalen Medien mitzuarbeiten
Lust am Recherchieren und Organisieren von Bildmaterial und Dokumenten
Lust darauf, in klassischen und digitalen Arbeitstechniken etwas Neues zu lernen

Was bietet der Geschichtsverein seinen Ehrenamtlichen?

  • Schulungen in moderner Archiv- und PublikationsSoftware
  • Förderung beim Recherchieren und Erstellen eigener Beiträge
  • Externe Schulungen, Know-how und Arbeitstechniken (z.B. Lesen von Sütterlin-Schrift)

Hier ein Einblick in unser aktuellstes Projekt: Eine virtuelle Führung zum Tag des offenen Denkmals 2020:

 

Interview mit Renate Specht, Mitglied der ersten Stunde im Geschichtsverein Hadern und seit einem Jahr als Schriftführerin Mitglied des Vorstands.


Den Geschichtsverein Hadern gibt es in Hadern nun schon über 10 Jahre. Seit wann bist du dabei und wie bist du dazu gekommen?
Ich finde lokale Geschichte sehr spannend. Als ich 2010 von der Gründung des Vereins in der Presse las, bin ich zum Treffen des Vereins gegangen, auf dem der Verein seine Arbeit vorstellte. Dort bin ich dann gleich Mitglied geworden.


Warum hast du dich dafür entschieden, dich zu engagieren, und wie sieht dein Engagement aus?
Zunächst war ich nur „zahlendes“ Mitglied, auch weil ich als Berufstätige nicht viel Zeit übrig hatte. Doch mir gefiel der Internetauftritt überhaupt nicht, er war nicht aktuell, voll von veralteten Ankündigungen. So habe ich mich angeboten die Pflege des Internetauftritt zu übernehmen. Mit dem Ende meiner Berufstätigkeit beteiligte ich mich dann immer mehr an der Vereinsarbeit. Als zu Beginn dieses Jahres der Posten des Schriftführers vakant wurde, habe ich mich dafür zur Verfügung gestellt.

Inwiefern bringt dir dein Engagement beim Geschichtsverein etwas auf persönlicher Ebene?
Es macht mir einfach sehr viel Spaß, vor allem wenn ich bei Sitzungen und Gesprächen ganz viele interessante Details über das geschichtliche Hadern mitbekomme. Durch mit Mitarbeit habe ich - mittlerweile als Rentnerin - ein weiteres Betätigungsfeld. Das bereichert meinen Alltag als Hausfrau und Oma ganz wunderbar.

Wie hat Corona dein Engagement beim Geschichtsverein beeinflusst?
Durch die Pandemie finden die Vorstandssitzungen nun meist digital statt, mit Videokonferenz anstelle persönlicher Treffen. Das ist einerseits schade, eröffnet mir aber einen Einblick in eine ganz neue Welt, die ich bisher nicht so kannte. Und das Lob der Kinder tut gut!

Gibt es ein Erlebnis bei deiner ehrenamtlichen Arbeit, das dir besonders in Erinnerung geblieben ist?
Bei unserer Ausstellung über Kurt Eisners Zeit in Hadern waren Eisners Enkel zur Vernissage gekommen. Ich hatte das Glück dort mit ihnen zu sprechen. Es hat mich sehr beeindruckt, wie sie von den schlimmen Erfahrungen der Familie Eisner während der NS-Zeit berichteten und wie viel Lebensfreude sie sich trotzdem erhalten hatten.